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ayurlie - September 27, 21:26

...und es gibt halt doch Unterschiede..

Habe ich mich doch kuerzlich mit einer Freundin getroffen und sie erzaehlte mir folgende Geschichte:

Waehrend der Sommerferien passte sie fuer einige Wochen auf den Hund einer gemeinsamen Freundin auf. Nun kam es aber so, dass ihr Mann geschaeftlich nach Vietnam fliegen musste, fuer zehn Tage, und sie ihn begleiten wollte. Also, was tun mit dem Hund?
Es gibt hier eine gute Hundepension und da sollte Nando untergebracht werden. Es wurde alles arrangiert und ein Platz gebucht. Kurz bevor es soweit war, bekam ihre Putzfrau "Wind" davon und versprach, sich um den Hund zu kuemmern. Fuettern, Spazieren gehen zweimal am Tag und so weiter. Um meine Freundin davon zu ueberzeugen, dass sie das auch alles kann und eine Ahnung von Hunden hat, erzaehlte sie ihr: "Wir hatten vor Jahren selber einen Hund und haben uns gut um ihn gekuemmert. Allerdings, ist er dann groesser geworden, hat mehr gefressen und es hatte auch keiner mehr die Zeit sich zu kuemmern, weil wir alle einen Job hatten und arbeiten mussten. Da haben wir ihn eben geschlachtet."

Das zeigt uns doch wieder, wie unterschiedlich wir denken.
Was fuer uns Haustiere sind zum kosen, liebhaben und fuer die Seele, sind hier eben doch einfach nur Tiere.
Fuer uns ist das alles befremdlich, trotzdem bin ich der Meinung, das Toleranz in solchen Dingen ein unbedingtes "Muss" ist. China ist ein anderes Land und hat eine ganz unterschiedliche Kultur. Nur weil fuer uns etwas unvorstellbar ist, heisst das nicht, dass es unbedingt falsch sein muss.

Uebrigens hat sich die Putzfrau sehr gut in den zehn Tagen um den Hund gekuemmert und er lebt noch immer.
Elisabetta1 - August 24, 02:29

riskiert - und - gewonnen!

also ich hätte es nicht gewagt, den hund dieser frau anzuvertrauen, aus purer angst! sie hätte ja sagen können, er sei davon gelaufen und in wirklichkeit, hätten sie ein fulminantes essen gehabt. ;-(
was unsere einstellung zu tieren betrifft, die in china, oder vietnam oder kambodscha gegessen werden, (unsere haustiere zum teil) da bin ich ganz wertfrei, denn..... wir essen ja auch kühe, die in indien *heilig* sind und ich habe noch nie einen vorwurf diesbezüglich, aus diesem land gehört oder gelesen. andere länder, andere sitten.

ayurlie - August 25, 17:26

Es ist kein Problem sein Haustier jemanden anzuvertrauen den man kennt oder fuer einen arbeitet. Denn jeder versucht seine Arbeit so gut wie moeglich zu machen und sie wissen wie sehr man an dem Tier haengt. Sie wuerden ihr Gesicht verlieren wenn dem Tier irgendetwas zu stossen wuerde. Daher kommen sie bestimmt nicht auf die Idee, das Haustier ihres Arbeitgebers zu schlachten.
Aurisa - September 7, 20:10

Na ja, wahrscheinlich wären die Chinesen auch sehr erstaunt, daß es in Deutschland viele Menschen gibt, die zur Urlaubszeit Hunde und Katzen aussetzen, weil sie sie nicht mit in den Urlaub nehmen können...

Ich glaube die chinesische Lösung dieses Probleme würde etwas anders aussehen ;)...

Viele Grüße
Klaudia

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Zuletzt aktualisiert: November 2, 20:45

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